MRCC Bremen - Maritime Rescue Coordination Centre

Abschlussbericht

Dokumentation und Archivierung

In der Seenotleitung (MRCC) Bremen wird jeder SAR-Fall dokumentiert. Diese Dokumentation sollte so angelegt werden, daß der Verlauf der Such- und Rettungsaktion jederzeit zu rekonstruieren ist, z.B. um. die Suche evtl. erneut aufnehmen zu können.

Wenn ein SAR-Fall abgeschlossen oder die Suchmaßnahmen eingestellt wurden, sollten alle beteiligten Behörden, andere RCCs, Rettungsleitstellen, weitere Dienste und Einrichtungen sowie Sucheinheiten möglichst schnell benachrichtigt werden. Dies geschieht durch Funk- oder Telefonverbindung, gefolgt von einem abschließenden Situationsbericht (Final SITREP) der Seenotleitung (MRCC) Bremen per Telefax oder Telex.

Die Gründe für den Abbruch einer Suche sollten klar dargelegt werden.

Die Dokumentation von SAR-Fällen wird in der Seenotleitung abgelegt. Berichte über 'Routinefälle' werden nach einem bestimmten Zeitraum aussortiert, Unterlagen über größere und länger andauernde Such- und Rettungsmaßnahmen oder solche, die sensible Informationen beinhalten, werden mit Fallnamen versehen und gesondert über eine längere Zeitspanne gelagert.

Die Dokumentation wird in der Regel unter Zuhilfenahme des Einsatzleitsystems im MRCC zeitnah erstellt.

Die Weitergabe von Berichten oder Auszügen aus den Unterlagen der Seenotleitung (MRCC) Bremen und den SAR-Einheiten der DGzRS erfolgt nur mit Genehmigung der Inspektion der DGzRS nach schriftlicher Anforderung.