MRCC Bremen - Maritime Rescue Coordination Centre

Übertragung der Überwachung für UKW-Kanal 16 (Sprechfunk) und UKW-Kanal 70 (DSC) für Not- und Sicherheitszwecke.

Im Rahmen der Anpassung des deutschen Not- und Sicherheitsfunksystems an das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem GMDSS (Global Maritime Distress and Safety System) hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit Wirkung vom 01. Januar 1999 die damit verbundenen Aufgaben der bis zu diesem Zeitpunkt von der Deutschen Telekom betriebenen Küstenfunkstelle Norddeich Radio mit allen abgesetzten Stationen an Nord- und Ostsee übernommen und führt diese von der Seenotleitung (MRCC) Bremen aus über

BREMEN RESCUE RADIO

durch.

Das Bundesministerium für Verkehr hat der DGzRS diese Aufgabenstellung durch Briefwechselvereinbarung vom 07.11.96 übertragen.

Die Seenotleitung (MRCC) Bremen wird daurch in die Lage versetzt, auf verkürzten Alarmierungswegen Such- und Rettungsmaßnahmen einzuleiten und zu koordinieren.

Im einzelnen handelt es sich um folgende Aufgaben:

  1. Sicherstellung der ununterbrochenen Überwachung der UKW-Kanäle 16 (Sprechfunk) und 70 (DSC) für Not- Dringlichkeits- und Sicherheitszwecke;
  2. Abwicklung des Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfunkverkehrs auf UKW